Bei allen Angaben muss darauf geachtet werden, auf welcher Grundlage diese basieren:
- Energieverbrauch nur Heizung / oder auch Warmwasser / oder auch Haushaltsstrom
- welche Bezugsfläche (Nutzfläche, Wohnfläche)
- Primär- oder Endenergieverbrauch
Völlig ohne Definition und ohne Aussage, bis auf die Tatsache, dass irgendwo etwas eingespart wird, gegenüber welchem Niveau wird nicht angegeben (Bauträgerlyrik!)
Huastyp, der den Anforderungen der EnEV von2004 entsprechen. Die EnEV begrenzt in Abhängigkeit vom Kompaktheitsgrad den Primaärenergiebedarf. Ein Niedrigenergiehaus hat einen Heizwärmebedarf von 40 - 79 kWh / m²a (ohne Warmwasser und Haushaltsstrom).
Förderstandards der Kreditanstalt für Wiederaufbau, der als Voraussetzung für die Vergabe zinsvergünstigter Kredite der Förderbank erreicht werden muss. Die Zahlen 40 und 60 stehen dabei für die Obergrenze des Primärenergiebedarfs von 40 bzw. 60 kWh/m²a für Warmwasser und Heizung (ohne Haushaltsstrom). Die KfW-40-Häuser sind dabei sehr nah am Passivhausstandard.
Analog dem 3-Liter-Auto – in der Automobilentwicklung – suggeriert ein mit Heizöl beheiztes Haus, dafür muss es für diesen Heizwärmebedarf sehr gut gedämmt sein (20-30 cm), der Verbrauch entspricht also ca. 30 kWh/m²a, d.h. nahezu Passivhausstandard. Mit regenerativem Brennstoff primärenergetisch besser. Meist mit Lüftungsanlage.
Nach der vom Passivhaus-Institut Darmstadt entwickelten Definition muss ein Passivhaus folgende Kriterien erfüllen:
Die bedeutendste Einsparung im Vergleich zum konventionellen Wohnungsbau wird beim Heizenergiebedarf mit höchstens 15 kWh/m²a erzielt. Dies entspricht umgerechnet etwa 1,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr.
Als Nullenergiehaus wird ein Gebäude bezeichnet, das rechnerisch in der jährlichen Bilanz keine externe Energie (Elektrizität, Gas, Öl, usw.) bezieht. Die benötigte Energie (für Heizung, Warmwasser, Haushaltsstrom) wird im bzw. am Haus selbt erzeugt, meist durch Solaranlagen.
Als Plusenergiehaus wird ein Gebäude bezeichnet, das rechnerisch in der jährlichen Bilanz Energieüberschuss produziert. Die benötigte Energie (für Heizung, Warmwasser, Haushaltsstrom) ist in diesem Fall geringer als die im bzw. am Haus selbst durch Solar- und Photovoltaikanlagen erzeugte.